Todesschütze von Fort Lauderdale plädiert auf nicht schuldig

30. Jänner 2017, 22:04
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Fünf Menschen erschossen und sechs weitere verletzt

Miami – Der mutmaßliche Todesschütze von Fort Lauderdale in Florida hat am Montag vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Der Veteran des Irakkriegs ist angeklagt, zu Jahresbeginn auf dem Flughafen von Fort Lauderdale fünf Menschen erschossen zu haben. Im Falle seiner Verurteilung droht dem 26-Jährigen die Todesstrafe oder lebenslange Haft.

Der Bundesrichter Barry Seltzer verlas nacheinander alle 22 Anklagepunkte, darunter Tötung in fünf Fällen, Waffengewalt und Gewalttat an einem internationalen Flughafen. Die jeweilige Frage, ob er verstanden habe, bejahte der Angeklagte. Sein Anwalt Eric Cohen sagte, sein Mandant bekenne sich nicht schuldig.

Videoaufnahmen zeigen, wie der in einem Flugzeug aus Anchorage in Alaska gelandete Täter am 6. Jänner durch die Gepäckabholung des Flughafens lief und zunächst an mehreren anderen Fluggästen vorbeiging. Dann zog er plötzlich eine halb automatische Waffe und eröffnete im Vorbeigehen das Feuer. Fünf Menschen wurden getötet und sechs weitere verletzt.

Nach Angaben seiner Familie litt der Schütze, der von April 2010 bis Februar 2011 als US-Soldat im Irak stationiert war, unter psychischen Problemen. In der US-Armee diente er von Dezember 2007 bis August 2016. (APA, 30.1.2017)

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