Jugendliche mit Softguns erschreckten Wiener U-Bahn-Fahrgäste

    30. Jänner 2017, 16:06
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    Zwei Polizeieinsätze nach Notrufen aus U3-Stationen Schweglerstraße und Zieglergasse

    Wien – Die Wiener Polizei ist Montagnachmittag durch Notrufe zu zwei Einsätzen in den U3-Stationen Schweglerstraße und Zieglergasse gerufen worden. Fahrgäste hatten Alarm geschlagen, weil eine Gruppe Jugendlicher mit Airsoftguns "herumgefuchtelt" und zumindest in einem Fall auch "Allahu akbar" gerufen haben soll.

    Die "Kronen Zeitung" berichtete online, dass Menschen in Panik geraten seien und versucht hätten, den schreienden Burschen auszuweichen. Auch Schüsse aus einer Softgun seien gefallen.

    Polizeisprecher Thomas Keiblinger zufolge handelte es sich laut Zeugenaussagen um Jugendliche im Hauptschulalter. "Wir haben Sicherheitsvorkehrungen im Zug und am Bahnsteig für genau solche Vorfälle, wenn sich Fahrgäste nicht sicher fühlen", sagte der Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann. Mit diesen Notsprecheinrichtungen, die in den Waggons und auch beim "SOS-Würfel" auf den Bahnsteigen vorhanden sind, kann direkt der U-Bahn-Fahrer beziehungsweise die Leitstelle erreicht werden. (APA, 30.1.2017)

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