Ermittlungen nach tödlichem Skiunfall von Sechsjähriger in Tirol

30. Jänner 2017, 13:08
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Staatsanwaltschaft ordnete Obduktion an – Sachverständiger für Pistensicherheit vor Ort

Söll – Nach dem tödlichen Skiunfall eines sechsjährigen Mädchens aus Deutschland am Vortag in Söll im Bezirk Kufstein hat die Polizei am Montag die Unfallursache untersucht. Dafür nahm ein Sachverständiger für Pistensicherheit seine Ermittlungen vor Ort auf, teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage der APA mit. Die Staatsanwaltschaft ordnete zudem eine Obduktion des Kindes an.

Der Sachverständige soll unter anderem klären, ob die Schneekanone und der Hydrant, gegen den das Kind geprallt war, ordnungsmäßig gesichert war. Zudem sollen Zeugen befragt werden. "Die Ermittler erheben das Unfallgeschehen und den Sachverhalt, wie es in diesen Fällen üblich ist", so eine Sprecherin der Polizei.

Das Mädchen war als Mitglied einer fünfköpfigen Schülergruppe in Begleitung eines staatlich geprüften Skilehrers und zweier Hilfsskilehrer auf der Piste "Stöckl Nr. 44" in der Skiwelt Wilder Kaiser gefahren, als es kurz vor 14.15 Uhr zu dem Unglück kam. Die Sechsjährige hatte die Kontrolle über ihre Ski verloren und die Umzäunung einer Schneekanone durchbrochen. Dabei war sie seitlich mit dem Kopf gegen den am Standfuß der Schneekanone befindlichen Hydranten geprallt. Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. (APA, 30.1.2017)

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