Frauenthal kauft deutschen Motorzulieferer Mahle

30. Jänner 2017, 08:32
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Jobgarantie für Mitarbeiter bis Ende 2019

Wien – Der noch börsennotierte Sanitärgroßhändler und Autozulieferer Frauenthal schluckt die deutsche Mahle Motorkomponenten GmbH. Das Unternehmen hat zwei Werke in Deutschland und setzt mit 640 Mitarbeitern 125 Mio. Euro im Jahr um, teilte das Unternehmen am Montag mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Quartal 2017 erwartet. Die Wettbewerbsbehörden müssen den Deal noch freigeben.

Die deutsche Motorteilfirma gehört derzeit der Mahle GmbH, sie produziert Schmiedepleuel und Ausgleichswellen für die Pkw- und Lkw-Industrie. Frauenthal steigert durch den Zukauf den Anteil seines Automotive-Geschäfts mit Pkw-Kunden "deutlich".

Beschäftigungssicherung

Den Mahle-Mitarbeitern in den Werken in Plettenberg (Nordrhein-Westfalen) und Roßwein (Sachsen) behält Frauenthal die Beschäftigungssicherung für die kommenden Jahre bei. "Diese schließt betriebsbedingte Beendigungskündigungen bis Ende 2019 aus", erklärte der Konzern.

Die Frauenthal-Gruppe setzte zuletzt, 2015, mehr als 790 Mio. Euro um und beschäftigte 3.121 Mitarbeiter. Im Oktober 2016 kündigte das Unternehmen an, von der Wiener Börse gehen zu wollen. (APA, 30.1.2017)

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