ÖVP erobert in Waidhofen an der Ybbs absolute Mehrheit zurück

29. Jänner 2017, 19:16
103 Postings

60,2 Prozent bedeuten 26 der 40 Mandate – Gemeinderatswahl am Sonntag beschert SPÖ und UWG Verluste

Waidhofen an der Ybbs – Die ÖVP mit Bürgermeister Werner Krammer ist aus der Gemeinderatswahl in Waidhofen an der Ybbs am Sonntag als Siegerin hervorgegangen. Sie kam auf 60,2 Prozent der Stimmen und eroberte die 2012 mit 47,4 Prozent verlorene absolute Mehrheit zurück. Die Spaß- und Protestliste Fufu und die FPÖ legten ebenfalls zu, während SPÖ und UWG deutlich verloren. Die Grünen stagnierten.

SPÖ & Unabhängige fielen von 23,4 auf 15,5 Prozent, die UWG von 15,5 auf 4,6 Prozent. Fufu, 2012 erstmals angetreten, legte von 5,7 auf 10,2 Prozent zu, die FPÖ von 3,9 auf 5,3 Prozent. Die Grünen halten bei 4,1 Prozent (2012: 4,2 Prozent).

Der neue Mandatsstand in der niederösterreichischen Statutarstadt, Heimat von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP), lautet: ÖVP 26 (2012: 20), SPÖ 6 (10), Fufu 4 (2), FPÖ 2 (1), UWG 1 (6), Grüne 1 (1).

Bürgermeister zufrieden

10.566 Personen waren stimmberechtigt, sechs Listen waren angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,7 Prozent, gab Krammer als Leiter der Wahlbehörde bekannt. Den Mitbewerbern dankte er für den sachlichen und fairen Wahlkampf: "Gerade das halte ich für wichtig in Zeiten der Politikverdrossenheit." Jetzt heiße es weiterzuarbeiten, erklärte Krammer: "Wir werden keine Zeit verstreichen lassen und uns intensiv mit allen Fraktionen zusammensetzen. Schließlich geht es darum, dass wir miteinander Entscheidungen treffen und für unser wunderschönes Waidhofen arbeiten."

ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner gratulierte seinem Parteikollegen und dessen Team und hob dessen "ausgezeichnete Arbeit für die Stadt" hervor. Krammer habe auch immer wieder zum Miteinander aufgerufen und konstruktiv mit allen Fraktionen zusammengearbeitet: "Der deutliche Rückgewinn der absoluten Mehrheit zeigt auf der einen Seite, dass die Volkspartei auch in Städten sehr gut punkten kann, und auf der anderen Seite, was gute Organisation in einem Wahlkampf ausmacht." (red, APA, 29.1.2017)

    Share if you care.