Touristenschiff mit 31 Passagieren in Malaysia vermisst

29. Jänner 2017, 08:32
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Boot war bei schlechtem Wetter aus Hafen auf Borneo ausgelaufen

Kuala Lumpur – In Malaysia wird ein Schiff mit 28 chinesischen Touristen an Bord vermisst. Das Boot mit insgesamt 31 Insassen war am Samstagmorgen bei schlechtem Wetter aus dem Hafen von Kota Kinabalu auf der Insel Borneo ausgelaufen, wie die malaysische Schifffahrtsbehörde am Sonntag mitteilte. Am Abend habe der Eigner das Boot dann als vermisst gemeldet. Die Behörden starteten eine Such- und Rettungsaktion.

Das Schiff war den Angaben zufolge auf dem Weg zu einer Insel, die rund 60 Kilometer westlich von Kota Kinabalu, der Hauptstadt des Bundesstaats Sabah im Westen von Borneo, liegt. Neben den 28 chinesischen Touristen waren demnach noch der Kapitän und zwei weitere Besatzungsmitglieder an Bord.

Sabahs Tourismusminister Masidi Manun sagte, er hoffe genauso wie die Angehörigen der Bootsinsassen auf "Fortschritte" bei der Suche nach dem Schiff. Chinas Außenministerium teilte mit, das chinesische Generalkonsulat in Kota Kinabalu stehe mit den malaysischen Behörden in Kontakt. (APA, AFP, 29.1.2017)

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