"Tatort": Ulrike Folkerts schätzt "Waldlust" ohne Drehbuch

27. Jänner 2017, 17:13
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Kommissarin Odenthal: "Bedeutet keinen Text lernen und nicht wissen, wer der Mörder ist"

Ludwigshafen – Schauspielerin Ulrike Folkerts kann dem Arbeiten ohne komplettes Drehbuch für den "Tatort" einiges abgewinnen. "Für mich bedeutet das: keinen Text lernen und nicht wissen, wer der Mörder ist", sagte die 55-Jährige am Freitag über die Dreharbeiten für die Folge "Waldlust", die 2018 ins Fernsehen kommt.

Das Improvisieren habe den Vorteil, dass sie nicht so tun müsse, als wisse sie nicht, wer der Täter ist. "Ich weiß es wirklich nicht", sagte Folkerts, die im Ludwigshafener "Tatort" die Kommissarin Lena Odenthal spielt. "Es verändert etwas in der Art zu fragen und nicht zu früh Schlüsse zu ziehen."

Das Konzept des Regisseurs Axel Ranisch bringe "eine Menge Überraschungen und auch Wahrhaftigkeit vor der Kamera". Der nach SWR-Angaben erste Improvisations-"Tatort" mit dem Titel "Babbeldasch" läuft am 26. Februar. Der Krimi dreht sich um den Tod der Leiterin des gleichnamigen Ludwigshafener Mundarttheaters. Nach Angaben von SWR-Fernsehfilmchefin Martin Zöllner plant Ranisch nur diese zwei "Tatort"-Folgen ohne ausformuliertes Drehbuch. (APA, 27.1.2017)

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