Landespresse-Chef in Vorarlberg: Eine interne Sache

26. Jänner 2017, 16:12
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Die Leitung der Vorarlberger Landespressestelle ist vakant. Ausgeschrieben wurde die Stelle nur intern, die Besetzung soll schon feststehen

Bregenz – "Pro forma" sei die laufende Ausschreibung der Leitung der Vorarlberger Landespressestelle, sagen Landhausinsider. Längst stehe fest, dass Landeshauptmann Markus Wallner (VP) eine Person seines Vertrauens als Nachfolger von Peter Marte an der Spitze der Presseabteilung von Landesregierung und -verwaltung haben möchte.

Deshalb bewerbe sich sein Medienreferent Florian Themeßl-Huber. Ambitionen auf die Leitungsfunktion hat aber auch der Thomas Mair, zweiter Mann in der Presseabteilung. Es hätten sich bisher zwei bestens qualifizierte Kandidaten beworben, heißt es aus dem Landhaus. Zum Thema Pro-forma-Ausschreibung wollen sich weder Personalabteilung noch Personalvertretung äußern.

Ausschreibung nur für Landesbedienstete

Ausgeschrieben wurde die Stelle nur intern. Die interne Personalsuche ist eine Errungenschaft der Personalvertretung, die so Landesbediensteten Karrierechancen ermöglichen will.

Ausgewählt wird von einer Kommission, die aus einem Mitglied der Personalabteilung und zwei Mitgliedern der jeweiligen Fachabteilung besteht. Das weitere Prozedere: Die Kommission macht einen Vorschlag, der Abteilungsvorstand entscheidet. Der Landeshauptmann wird informiert, ebenso die Personalvertretung.

Die Frist im Landhaus läuft bis 31. Jänner. (Jutta Berger, 26.1.2017)

  • Thomas Mair, stellvertretender Leiter des Landespressestelle Vorarlberg.
    foto: landespressestelle

    Thomas Mair, stellvertretender Leiter des Landespressestelle Vorarlberg.

  • Florian Themeßl-Huber, Medienreferent von Landeshauptmann Markus Wallner.
    foto: vlk

    Florian Themeßl-Huber, Medienreferent von Landeshauptmann Markus Wallner.

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