Mordfall in Kufstein: Täter dürfte auch in Deutschland getötet haben

26. Jänner 2017, 13:43
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Am Tatort in Kufstein gefundene DNA stimmt mit Spuren im Fall einer Anfang November bei Freiburg getöteten 27-jährigen Joggerin überein

Kufstein – Im Fall der vor drei Jahren in Kufstein getöteten 20-jährigen Studentin Lucile K. aus Frankreich gibt es eine Verbindung nach Deutschland. Am Tatort einer Anfang November in Endingen bei Freiburg getöteten 27-jährigen Joggerin wurden DNA-Fragmente gefunden, die mit den Spuren im Fall Lucile übereinstimmen, erklärte Tirols LKA-Leiter Walter Pupp bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Beide sichergestellte DNA-Spuren waren von schlechter Qualität. Die am Tatort in Kufstein gefundene DNA wurde hochgerechnet und dieses Profil dann mit den in Deutschland sichergestellten Fragmenten direkt verglichen, erläuterte Staatsanwaltschaftssprecher Hansjörg Mayr: "Das Ergebnis lässt keinen vernünftigen Zweifel zu".

Die 27-jährige Deutsche war am 10. November, vier Tage nach ihrem Verschwinden, tot in einem Waldstück nahe ihrem Wohnort gefunden worden. Die Frau wurde vergewaltigt und umgebracht.

Die Leiche der Französin, die aus der Gegend von Lyon stammte und im Rahmen eines Auslandssemesters in Kufstein studiert hatte, war am 12. Jänner 2014 von Polizisten am Ufer des Inns entdeckt worden. Freunde und Studienkollegen hatten die junge Frau als vermisst gemeldet. Todesursache waren laut Obduktion heftige Schläge auf den Kopf. Taucher fanden schließlich die Tatwaffe im Inn, eine Eisenstange. (APA, 26.1.2017)

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