Williams gegen Williams im Melbourne-Finale

26. Jänner 2017, 08:52
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Das Duell der beiden Schwestern gab es zuletzt 2009 im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers

Melbourne – Serena Williams ist ihrer Schwester Venus ins Finale der Australian Open gefolgt, wo es zum 28. Duell der beiden seit 1998 kommt. Die als Nummer zwei gesetzte Serena beendete beim 6:2, 6:1 im Eiltempo den Siegeszug der ungesetzten Überraschungshalbfinalistin Mirjana Lucic-Baroni.

"Mit diesem Finale gegen Venus geht für uns der größte Traum in Erfüllung. Sie ist so eine Inspiration für mich und bedeutet mir alles", sagte Serena. "Eine Williams wird auf jeden Fall gewinnen. Und egal, wie es ausgeht, wir sind beide Siegerinnen."

Am Australia Day verwandelte sie nach nur 50 Minuten ihren ersten Matchball und ist nur noch einen Sieg von ihrem 23. Major-Titel entfernt. Die 35-Jährige würde damit Steffi Graf (22 Titel) überflügeln. Zudem würde die Melbourne-Rekordgewinnerin durch ihren siebenten Sieg in Australien seit 2003 Angelique Kerber von der Spitze der Weltrangliste verdrängen.

Venus bezwang Coco Vandeweghe

Die 36-jährige Venus Williams hatte zuvor Kerber-Bezwingerin Coco Vandeweghe mit 6:7 (3:7), 6:2, 6:3 besiegt und sich damit zur ältesten Endspiel-Teilnehmerin von Melbourne in der Open Era gekrönt. Zuletzt ist die Weltranglisten-17. vor 14 Jahren in Melbourne im Finale gestanden – und hatte dort gegen Serena verloren.

Das Duell der Williams-Schwestern hat es in Grand-Slam-Finalspielen bisher achtmal gegeben. Zuletzt 2009 in Wimbledon, als Serena gewann. Nur 2001 bei den US Open und 2008 in Wimbledon hatte Venus sich durchsetzen können. Von den bisher 27 Duellen hat Serena 16 für sich entschieden.

Sie zeigte Lucic-Baroni im Halbfinale die Grenzen auf und ließ vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Rod-Laver-Arena keinen einzigen Breakball zu. Lucic-Baroni, derzeit Nummer 79 der Weltrangliste, hatte erstmals seit 18 Jahren das Semifinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht. (sid, 26.1.2017)

  • Serena, Venus und die Ballkinder.
    foto: apa/afp/hamilton

    Serena, Venus und die Ballkinder.

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