Schlechte Zahlen für Qualcomm: Kartellbuße zehrt an Gewinn

    26. Jänner 2017, 07:48
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    Im abgelaufenen Geschäftsquartal hat sich der Gewinn mehr als halbiert auf 682 Millionen Dollar

    Eine hohe Kartellstrafe in Südkorea belastet die Bilanz des US-Chipherstellers Qualcomm deutlich. Im abgelaufenen Geschäftsquartal hat sich der Gewinn mehr als halbiert auf 682 Millionen Dollar (634,83 Mio. Euro), wie das Management am Mittwochabend mitteilte.

    Es führte dies zurück auf eine Sonderbelastung von 868 Millionen Dollar im Zusammenhang mit dem Vorgehen der südkoreanischen Wettbewerbshüter. Diese hatten gegen Qualcomm die bisher höchste Kartellstrafe des Landes verhängt. Juristischer Ärger steht dem Halbleiterkonzern auch durch eine milliardenschwere Schadenersatzklage von Apple bevor.

    Zulieferer

    Für den iPhone-Hersteller und dessen Rivalen Samsung ist Qualcomm ein wichtiger Zulieferer. Der Quartalsumsatz des Chipunternehmens stieg zwar um fast vier Prozent auf sechs Milliarden Dollar. Das ist aber weniger als von Analysten erwartet. Im nachbörslichen Handel gab die Qualcomm-Aktie nahezu drei Prozent nach. (Reuters, 26.1.2017)

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      foto: mike blake / reuters
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