AT&T hofft trotz Trump-Kritik auf Zustimmung für TimeWarner-Übernahme

26. Jänner 2017, 07:40
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Unternehmen geht davon aus, den gut 85 Milliarden Dollar schweren Zukauf noch heuer in trockene Tücher zu bringen

Der zweitgrößte US-Mobilfunkkonzern AT&T hofft trotz des Regierungswechsels in Washington auf grünes Licht für die Übernahme des Medienriesen Time Warner. "Wir freuen uns darauf, Time Warner bei uns aufzunehmen", sagte AT&T-Chef Randall Stephenson am Mittwochabend in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Ausblick

Das Unternehmen geht davon aus, den gut 85 Milliarden Dollar (79,12 Mrd. Euro) schweren Zukauf noch in diesem Jahr in trockene Tücher zu bringen. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte – noch im Wahlkampf – im Oktober gesagt, er sei gegen die Fusion. Später relativierte er allerdings diese Äußerung mit der Bemerkung, er habe die genauen Fakten noch nicht gesehen.

Mit der Übernahme will sich AT&T unabhängiger vom Mobilfunkgeschäft machen, wo kleinere Konkurrenten wie die Deutsche Telekom Tochter T-Mobile US und Sprint mächtig Druck ausüben. Für das abgelaufene Quartal wies AT&T rückläufige Kennzahlen aus. Der Gewinn sank auf 2,44 Milliarden Dollar, der Umsatz auf 41,84 Milliarden. Beide lagen aber im Rahmen der Markterwartungen. (Reuters, 26.1.2017)

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