Gewerkschaft kündigt Warnstreiks bei Coca-Cola Deutschland an

25. Jänner 2017, 18:50
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Ärger über "Magerangebot" von 1,3 Prozent Lohnerhöhung

Atlanta – Die Lohnverhandlungen für die rund 8.000 Beschäftigten von Coca-Cola in Deutschland sind schon in der ersten Runde geplatzt. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) brach das Treffen am Mittwoch ab und kündigte "in den nächsten Wochen bundesweite Aktionen bis hin zu Warnstreiks" an.

"Das Magerangebot von nur 1,3 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten", hieß es in einer Mitteilung in Berlin.

Die Geschäftsführung nannte den Abbruch und die Absage des nächsten Verhandlungstermins völlig unangemessen. Die Arbeitgeber hatten nach eigenen Angaben ein Angebot mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 2,5 Prozent vorgelegt. Diese Erhöhung setzte sich zusammen aus 1,3 Prozent mehr Entgelt, einer Erhöhung des Urlaubsgeldes und des Altervorsorgebeitrags sowie aus einer Einmalzahlung von 50 Euro. (APA, 25.1.2017)

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