Brand bei Abfallbehandlungsfirma in Gerasdorf bei Wien

25. Jänner 2017, 16:40
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Selbstentzündung des Mülls als Ursache ermittelt – B8 drei Stunden lang gesperrt

Gerasdorf bei Wien – Mehrere Tonnen Müll sind am Mittwoch in einer Lagerhalle in Gerasdorf bei Wien (Bezirk Korneuburg) in Flammen gestanden. Die B8 musste wegen der Löscharbeiten und auch des dichten Rauchs für drei Stunden total für den Verkehr gesperrt werden. Als Ursache wurde Selbstentzündung bzw. ein leicht entzündlicher Stoff im Abfall ermittelt, teilte die NÖ Landespolizeidirektion am Nachmittag mit.

Um 7.15 Uhr zeigte ein Mitarbeiter den Brand auf dem Gelände der Abfallbehandlungsfirma an. Bei der Halle handelt es sich um ein Zwischenlager für Sperr-, Gewerbe- und Hausmüll.

"Brand aus"

Aufgrund der starken Rauchentwicklung gingen viele Notrufe ein, berichtete NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger. In dem Gebäude waren zwei Müllboxen in Brand geraten. Die Einsatzkräfte – Feuerwehren aus Gerasdorf, Seyring und Süßenbrunn sowie die Wiener Berufsfeuerwehr – führten einen massiven Löschangriff von außen durch.

Um Glutnester zu bekämpfen, wurde der Müll mit einem Bagger zerteilt. Um 10.30 Uhr hieß es "Brand aus". Bereits im Juli 2015 hatte es in der Firma gebrannt. (APA, 25.1.2017)

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