Bundesbank-Chef drängt auf einheitliche Fintech-Regulierung

25. Jänner 2017, 16:01
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Weidmann: "Fintechs sollten ihr Geschäftsmodell nicht auf regulatorischen Schlupflöchern aufbauen"

Die Deutsche Bundesbank will den neuen digitalen Spielern in der Finanzwelt, den Fintechs, stärker auf die Finger schauen. "Unser Ziel ist es, einen gemeinsamen Kriterienkatalog für die regularische Behandlung von Fintechs zu entwickeln", sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Mittwoch in Wiesbaden zum Auftakt einer G-20-Konferenz zur Digitalisierung in der Finanzwelt.

Ohne regulatorische Schlupflöcher

"Fintechs sollten ihr Geschäftsmodell nicht auf regulatorischen Schlupflöchern aufbauen", sagte Weidemann. Fintechs sind Start-ups, die mit digitalen Lösungen wie etwa Smartphone-Apps die Finanzwelt durcheinander wirbeln. In vielen Staaten haben sie dabei mehr Freiraum in ihrem Wirken als althergebrachte Spieler wie Banken. "Es ist ein Fehler, mit einer laxen Regulierung Firmen anzulocken", sagte Weidmann vor Vertretern der großen Industrie- und Schwellenländer (G-20). Dieser Fehler sei bereits im Vorfeld der letzten Finanzkrise begangen worden. "Wir sollten faire Wettbewerbsbedingungen schaffen." (APA, 25.1. 2017)

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