Drozda zu ATV-Verkauf: Fusion unter gewissen Auflagen möglich

    24. Jänner 2017, 13:56
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    Medienminister: Medienvielfalt wichtig, andererseits gehe es um Aufrechterhaltung eines "wichtigen Senders"

    Wien/München – Zu einem möglichen Kauf des Privatsenders ATV durch die deutsche Pro-Sieben-Sat.1-Gruppe, zu der auch der österreichische Sender Puls 4 gehört, hat Medienminister Thomas Drozda (SPÖ) am Dienstag betont, dass eine solche Fusion von der Medienbehörde und der Kartellbehörde zu prüfen sei und "zweifellos unter gewissen Auflagen" bewilligt werden könne.

    Seines Wissens gebe es Gespräche mit der Medienbehörde und auch Gespräche mit der Kartellbehörde, die "in der Finalisierung" seien – auf Basis dessen werde es eine Entscheidung geben, sagte Drozda nach dem Ministerrat. Dass die Medienvielfalt etwas ganz Entscheidendes sei, sei keine Frage, andererseits gehe es darum, dass ein "wichtiger Sender" weiter aufrechterhalten werden könne.

    Tele-München-Gruppe-Eigentümer Herbert Kloiber hatte im Vorjahr angekündigt, ATV bis Ende 2017 verkaufen zu wollen. Der Deal mit der Pro-Sieben-Sat.1-Gruppe könnte laut Medienberichten bis 31. Jänner unter Dach und Fach sein. (APA, 24.1.2017)

    • Medienminister Thomas Drozda hält eine Fusion zwischen ATV und Pro-Sieben-Sat.1 für möglich.
      foto: apa/hans klaus techt

      Medienminister Thomas Drozda hält eine Fusion zwischen ATV und Pro-Sieben-Sat.1 für möglich.

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