Influenza: Deutlicher Rückgang der Erkrankungen

    24. Jänner 2017, 13:23
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    In Wien hat die Anzahl der Neuerkrankungen vergangene Woche mit hochgerechnet 13.600 stark abgenommen – in Graz ist die Tendenz ähnlich

    Wien – Die Anzahl der Neuerkrankungen an Influenza und grippalen Infekten ist vorerst rückläufig. Vergangene Woche gab es in Wien hochgerechnete 13.600 neue Fälle. In der Woche zuvor waren es noch 19.200, der Gipfel wurde in der ersten Kalenderwoche mit 19.700 Neuerkrankungen erreicht.

    Die aktuellen Zahlen gab die MA 15 in Wien am Dienstag bekannt. Auch die Entwicklung in Graz zeigte, dass sich die Influenza, die in dieser Saison bisher fast immer durch A(H3N2)-Viren ausgelöst worden ist, derzeit auf dem Rückmarsch befindet. In der steirischen Landeshauptstadt erreichten die Neuerkrankungen einen Wert von 3.296. In der Woche davor waren es 3.915 Betroffene.

    Unberechenbare Grippe

    Die fast 20.000 Neuerkrankungen in Wien in der ersten Kalenderwoche 2017 waren im Vergleich zu den beiden Vorjahren ein hoher Wert. In den vergangenen Wintern wurden nie mehr als 16.000 Grippefälle in einer Woche registriert. Außerdem starteten die Influenzawellen in den vergangenen Jahren rund fünf Wochen später als in dieser Saison. A(H3N2)-Influenza-Wellen bedeuten zumeist, dass ältere Menschen stärker und schwerer betroffen sind. Von völlig neuen Influenza-Erregern – wie bei der "Schweinegrippe" der Saison 2009/2010 – waren in der Vergangenheit in einem höheren Ausmaß jüngere Menschen schwerer betroffen.

    Obwohl die aktuellen Zahlen nach unten zeigen, ist die Influenza sprichwörtlich unberechenbar. Das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC) in Stockholm registriert etwa weiterhin eine hohe Krankheitsaktivität in weiten Teilen des europäischen Kontinents. (APA, 24.1.2017)

    • Anzahl der Neuerkrankungen im Wochenrhythmus im Vergleich zum Vorjahr.
      grafik: apa

      Anzahl der Neuerkrankungen im Wochenrhythmus im Vergleich zum Vorjahr.

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