400 Jahre alter Buddha-Kopf lugt aus chinesischem Stausee hervor

24. Jänner 2017, 13:02
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Statue könnte aus der Ming- oder Yuan-Dynastie stammen

Peking – In China ist bei Wartungsarbeiten an einem Staudamm eine alte Buddha-Statue aufgetaucht – wortwörtlich zu nehmen. Wegen Arbeiten an einem Reservoir in der ostchinesischen Provinz Jiangxi war der Wasserpegel im Stausee um mehr als zehn Meter abgesenkt worden. Dadurch ragte plötzlich der Kopf einer ebenso versunkenen wie vergessenen Statue aus dem Wasser. Fotos finden Sie hier.

Einen Monat, nachdem Anwohner des Sees den Kopf gesichtet hatten, hat er bereits zahlreiche Touristen angelockt, die in ihm einen Glücksbringer sehen. Laut chinesischen Staatsmedien deuteten erste Untersuchungen darauf hin, dass der Buddha-Kopf aus der Ming- oder Yuan-Dynastie stammt, also mindestens 400 Jahre alt sein dürfte.

Weitere Funde möglich

Möglicherweise ist die in einer Felsnische platzierte Statue nur die Spitze einer unerschlossenen archäologischen Fundgrube. Auch das Fundament einer Tempelhalle sei darunter bereits entdeckt worden. Lokale Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass sich das Reservoir auf den Ruinen einer antiken Stadt befand. Ein Team von Archäologen werde nun weitere Untersuchungen vornehmen.

In China gibt es zahlreiche antike Buddha-Statuen und Tempel. Viele solcher Anlagen und auch andere Kulturstätten wurden allerdings während der Kulturrevolution in den 1960er-Jahren zerstört. (APA, red, 24. 1. 2017)

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