Amazon bietet EU Zugeständnisse im Streit über E-Books an

    24. Jänner 2017, 12:08
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    Unternehmen bietet an, bei Verlagen keine Klauseln mehr durchzusetzen, die dem US-Unternehmen vergleichbare Konditionen wie seinen Rivalen einräumen

    Im Streit zwischen Amazon und Verlagen über Vertragsklauseln beim Verkauf von E-Books hat der US-Internetkonzern Zugeständnisse gemacht. Amazon biete an, bei Verlagen keine Klauseln mehr durchzusetzen, die dem US-Unternehmen vergleichbare Konditionen wie seinen Rivalen einräumen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Zudem verzichte der Online-Konzern auf die bisher verlangte Verpflichtung der Verlage, über solche Vereinbarungen mit Wettbewerbern zu informieren.

    Strafe bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes droht

    Die EU-Kommission forderte andere Marktteilnehmer zu einer Stellungnahme zu Amazons Zugeständnissen auf, bevor sie diese annimmt. Sollten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Ende eines Verfahrens feststellen, dass der Konzern gegen EU-Regeln verstößt, würde eine Strafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes drohen.

    Ein Amazon-Sprecher bestätigte die Zugeständnisse. Zugleich verteidigte er die Klauseln, die Kunden eine große Auswahl und niedrige Preise ermöglicht hätten. In dem Fall geht es vor allem um E-Books, die in englischer und deutscher Sprache veröffentlicht werden. (Reuters, 24.1.2017)

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