Milliardenprojekt: Foxconn erwägt Display-Fabrik in den USA

23. Jänner 2017, 17:02
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Fabrik könnte für 30.000 bis 50.000 Arbeitsplätze sorgen

Der weltgrößte Auftragsfertiger Foxconn prüft laut Medienberichten den Bau einer Display-Fabrik in den USA, die zehntausende Jobs schaffen könnte. Die dafür erforderlichen Investitionen könnten bei rund 7 Mrd. Dollar (6,6 Mrd. Euro) liegen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Auftritt des Gründers Terry Gou vor Mitarbeitern.

Auch der japanische LCD-Spezialist Sharp, den Foxconn mehrheitlich übernahm, könne daran beteiligt sein.

Bis zu 50.000 Arbeitsplätze

Die Fabrik könne für 30.000 bis 50.000 Arbeitsplätze sorgen, sagte Gou dem Bericht zufolge. Foxconn – bekannt vor allem als Hersteller von Apple-Geräten – spreche bereits mit Behörden in Pennsylvania und anderen US-Staaten. Der taiwanesische Konzern produziert vor allem in der Volksrepublik China, aber auch in Ländern wie Brasilien.

Der neue US-Präsident Donald Trump fordert bei Unternehmen die Schaffung von Jobs in den USA ein – und sie überschlugen sich in den vergangenen Wochen mit Ankündigungen. So stellte Amazon mehr als 100.000 neue Arbeitsplätze bis Mitte 2018 in Aussicht. Autokonzerne kündigten Milliarden-Investitionen in den USA an, Ford gab die Pläne für ein Werk in Mexiko auf. (APA, 23.1.2017)

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WSJ

  • Foxconn könnte bis zu sieben Milliarden Dollar in den USA investieren
    foto: reuters/siu

    Foxconn könnte bis zu sieben Milliarden Dollar in den USA investieren

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