Leipziger Zoo schlachtet wegen EU-Gesetzes seine Kleinhirsche

    23. Jänner 2017, 12:57
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    Verordnung untersagt Zucht und Weitergabe bestimmter Tierarten zum Schutz einheimischer Tier- und Pflanzenwelt

    Leipzig – Der Leipziger Zoo muss wegen einer EU-Verordnung seine chinesischen Kleinhirsche töten. Die EU hat die Zucht und Weitergabe von 37 Tierarten untersagt, die sich außerhalb ihres natürlichen Ursprungsraumes ausbreiten und dadurch eine Gefahr für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt darstellen. Darunter fallen auch die Chinesischen Muntjaks des Leipziger Zoos, wie dieser am Montag mitteilte.

    Die Tiere würden "perspektivisch" geschlachtet und an die Raubtiere verfüttert. "Ich bedauere sehr, dass es keine andere Lösung gibt. Wir sind allerdings gezwungen, uns an geltendes Recht zu halten", erklärte Zoodirektor Jörg Junhold. (APA, 23.1.2017)

    • Ein Kleinhirsch (Symbolfoto).
      foto: apa/norbert potensky

      Ein Kleinhirsch (Symbolfoto).

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