Strahlentherapie: KAV verspricht 13 Geräte bis Jahresende

    22. Jänner 2017, 14:36
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    Spitalsverband in Wien reagiert auf Kritik, wonach Patienten zu lange auf Therapie warten müssen

    Wien – Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) reagierte am Sonntag per Aussendung auf die vom Rechnungshof vorgebrachte Kritik, dass in der Bundeshauptstadt zu wenige Geräte für Strahlentherapie im Einsatz und die Wartezeiten für Krebspatienten damit zu lang seien. Der KAV verwies auf seine Ausbaupläne: Bis Jahresende werde es 13 Geräte in den Gemeindespitälern geben, derzeit seien elf im Einsatz.

    Ausbau

    Dass der Bedarf derzeit nicht gedeckt werden kann – wie der Rechnungshof in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht feststellte -, gab der KAV freilich so nicht zu. "Um auch künftig dem Bedarf gerecht zu werden" sei man dabei, die Ausstattung auszubauen, hieß es in der Aussendung. Schon im Juni 2015 habe Generaldirektor Udo Janßen den Auftrag zur Erweiterung der Strahlentherapie im Donauspital erteilt, auch im Krankenhaus Hietzing werde gerade ausgebaut.

    In Hietzing werden Ende des Jahres zwei Geräte in Betrieb genommen, dann stünden insgesamt 13 zur Verfügung. 2019 gehe die neue Anlage im Donauspital mit vier Strahlentherapiegeräten in Betrieb. 2020 werden die älteren Geräte in Hietzing und im Donauspital außer Betrieb genommen, dann sind insgesamt 15 Geräte im Einsatz. In Hietzing könnten letztlich rund 1.700 Patienen pro Jahr behandelt werden, im Donauspital steige die Kapazität auf rund 2.400 Patienten. (APA, 22.1.2017)

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