Tote nach Erdrutsch in Zentralchina: Hotel unter Geröll begraben

22. Jänner 2017, 14:30
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Tonnenschwere Felsbrocken lösten sich von Hang – Mindestens zwölf Menschen starben

Peking – Eine Lawine aus Geröll und Schutt hat in China ein Hotel unter sich begraben und zwölf Menschen das Leben gekostet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, zogen Retter am Sonntag die letzten zehn Vermissten aus den Trümmern des dreistöckigen Gebäudes, das am Freitag von dem Erdrutsch komplett zerstört worden war.

Bereits unmittelbar nach dem Unglück waren fünf Menschen lebend geborgen worden, von denen zwei jedoch später im Krankenhaus starben. Bei den Opfern soll es sich sowohl um Gäste als auch Angestellte des Hotels handeln. Das Gebäude war am Freitag in der zentralchinesischen Provinz Hunan von Geröllmassen getroffen worden, die sich an einem Hang hinter dem Hotel gelöst hatten.

Die Ursache des Erdrutsches blieb zunächst unklar, werde aber von den Behörden untersucht. Einer der Felsbrocken, der das Hotel getroffen hat, soll 150 Tonnen gewogen haben.

In Hunan und anderen Provinzen in Zentral- und Südchina kommt es immer wieder zu Erdrutschen mit Toten, die meistens von starken Regenfällen ausgelöst werden. In der südchinesischen Metropole Shenzhen waren vergangenen Winter viele Menschen ums Leben gekommen, als eine unsachgemäß angelegte Deponie für Bauschutt kollabierte und ein Industriegebiet mit rund 30 Gebäuden unter sich begrub. (APA, 22.1.2017)

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