Hämmerle gewinnt mit Erinnerung an Sotschi 2013

22. Jänner 2017, 12:37
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Genugtuung beim Vorarlberger in Solitude für Cross-Enttäuschung im Montafon – ÖSV-Snowboarder diesen Winter mit neun Siegen

Solitude (Utah) – Der Vorarlberger Alessandro Hämmerle ist am Samstag in Solitude in Utah mit den Eindrücken von seinem Premierenerfolg im Snowboard-Cross-Weltcup zum Sieg gerast. "Die Bedingungen haben mich an Sotschi erinnert", bezog er sich an seinen Triumph 2013 in der Olympia-Stadt. "Man musste auf dem Neuschnee mit sehr viel Gefühl fahren, aber das mag ich eigentlich sehr gerne", merkte der 23-Jährige an.

Genugtuung spürte Hämmerle besonders daher, da es zuletzt im Finale in Montafon nicht so geklappt hatte. "Da tut so ein Erfolg besonders gut." Angesichts des Siegs sowie den Plätzen fünf und sechs für Markus Schairer und Lukas Pachner äußerte sich ÖSV-Cheftrainer Tom Greil sehr zufrieden. "Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft, die sich bei extremen Bedingungen von ihrer besten Seite gezeigt hat."

Die Snowboard-Abteilung im ÖSV hat damit in dieser Saison bereits im Cross, Parallel und Freestyle und damit in allen Sparten gewonnen. In Summe gab es neun Siege und insgesamt 16 Podestplätze. "Das lässt im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf mit der WM im März in der Sierra Nevada noch einiges erwarten", meinte Christan Galler, Sportlicher Leiter für Snowboard im ÖSV. (APA, 22.1.2017)

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