Trumps Schwiegersohn darf Präsidenten-Berater werden

21. Jänner 2017, 23:15
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Justizministerium sieht kein Hindernis für Job Jared Kushners

Washington – Der Schwiegersohn von Donald Trump, Jared Kushner, darf dem neuen US-Präsidenten einer Zeitung zufolge als Berater dienen. Wie die "New York Times" am Samstag berichtete, sieht das Justizministerium keinen Verstoß gegen die US-Gesetze gegen Günstlingswirtschaft. Diese seien nicht auf Posten innerhalb des Präsidialamts anwendbar, hieß es demnach in einer Analyse des Ministeriums.

Der 36-jährige Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Er soll sich früheren Angaben zufolge mit den Themen Handel und Nahost befassen und kein Gehalt erhalten.

Trump spricht US-Geheimdiensten sein Vertrauen aus

Der neue US-Präsident Donald Trump hat den US-Geheimdiensten sein volles Vertrauen ausgesprochen. "Ich bin zu 1.000 Prozent auf Eurer Seite", sagte Trump am Samstag bei einem Besuch des Auslandsgeheimdienstes CIA in Langley bei Washington. Die Geheimdienste hätten vielleicht nicht immer den Rückhalt bekommen, den sie wünschten, aber mit seinem Amtsantritt würden sie ihn nun bekommen.

Trump hatte die Geheimdienste in den vergangenen Monaten wiederholt kritisiert, insbesondere wegen deren Bericht zu den mutmaßlichen russischen Cyber-Interventionen zu seinen Gunsten im Wahlkampf. Er zog diese Erkenntnisse massiv in Zweifel.

Als Anfang Jänner das Dossier eines ehemaligen britischen Geheimdienstagenten ans Licht kam, wonach angebliche inkriminierende Informationen über Trump in den Händen der Russen sein sollen, verschärfte dieser seine Angriffe auf die Geheimdienste. Er beschuldigte sie, das Dossier durchgesteckt zu haben, und warf ihnen sogar Nazi-Methoden vor. Diese Vorwürfe erwähnte Trump nun bei seinem Besuch in Langley mit keinem Wort. (APA/Reuters, 21.1.2017)

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