VW up!: Ohne Kleine gäbe es keine Großen

24. Jänner 2017, 06:40
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Im Test nach dem Facelift von VWs Kleinstem: up! mit spritzigem 90-PS-Dreizylinder

Wien – Da ging ein Zittern durch die Runde, als VW 2012 mit dem up! ins Kleinstwagenmetier einstieg, das der Micro-Cars auf Neudeutsch. In einer Liga, in der keiner wirklich Geld verdient, wirkte allein schon die Präsenz des potenten Autobauers als Bedrohung. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, es war alles halb so wild, leben und leben lassen, das Segment wurde sogar belebt.

foto: andreas stockinger

Belebt wurde auch der up!, zum Facelift wurde er – wie das so üblich ist – auf aktuellen Stand gebracht, ein paar Federstriche zur Behübschung außen, ansehnlichere Materialien drinnen, Multifunktionsvolant inklusive.

Bonsaipepp

Ein bisserl Peppigkeit geht auch im Bonsaiformat, konkretes Testwagenbeispiel wäre das "Colour pack hot orange" mit entsprechenden Außenspiegeln und Felgen, die irgendwie auf Kupfer machen (die Zeit, zu warten, ob daraus irgendwann einmal edle grüne Patina wird, hatten wir leider nicht).

foto: andreas stockinger

Am Grundcharakter des up! hat sich nichts geändert. Das ist ein sympathischer, durchdachter Stadtbewohner, so wendig, spritzig und komfortabel, wie man sich das wünscht, so platzhaltig, wie das auf 3,6 Meter Länge möglich ist. Dass sein Haupteinsatzgebiet nicht die Autobahn ist, merkt man auch am Windgeräusch. (Andreas Stockinger, 24.1.2017)

Nachlese:

Renault Twingo & Peugeot 108: Très chic

Toyota Aygo: Wenn man erst drinnen ist ...

Opel Karl: Kanari- oder Kiwi-Prinzip

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Volkswagen

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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