Samsung will am Montag über Gründe für Note-7-Debakel berichten

20. Jänner 2017, 12:26
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Ursachen für Brände sollen offengelegt werden – zu großer Akku vermutet

Der Elektronikhersteller Samsung will nach monatelangen Untersuchungen den Grund für die Brände bei seinem Smartphone Galaxy Note 7 nenne. Der Bericht soll am Montagmorgen (ab 2:00 MEZ) bei einer Pressekonferenz im südkoreanischen Seoul vorgestellt werden.

Nach Informationen des "Wall Street Journal" war es bei einigen Batterien die abweichende Größe, die zur Überhitzung führte. Bei anderen habe es Produktionsfehler gegeben, schrieb die Zeitung am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

Akkus wohl zu groß für Gehäuse

Samsung hatte mit dem Telefon, das gegen das iPhone 7 antreten sollte, ein für die Branche beispielloses Debakel erlebt. Nach ersten Bränden gab es im September zunächst eine Austauschaktion. Nachdem aber auch vermeintlich sichere Ersatzgeräte in Brand gerieten, stellte der Smartphone-Marktführer das Modell komplett ein. Es folgten Klagen von Verbrauchern unter anderem in den USA und Südkorea. Samsung muss die Angelegenheit aus der Welt schaffen, bevor sein nächstes Flaggschiff-Modell, das Galaxy S8 vorgestellt werden kann.

Dem "Wall Street Journal" zufolge waren – wie bereit vermutet – bei der ersten Generation die Batterien zum Teil zu groß für den vorgesehen Raum im Inneren des Geräts. Bei den Ersatzbatterien eines anderen Herstellers habe es Produktionsfehler beim schnellen Hochfahren der Fertigung gegeben, hieß es ohne nähere Angaben.

Samsung hatte nach früheren Angaben rund 2,5 Millionen Note-7-Geräte weltweit zurückgerufen. (APA, 20.01.2017)

  • Zahlreiche Note 7-Smartphones waren in Flammen aufgegangen.
    foto: reuters

    Zahlreiche Note 7-Smartphones waren in Flammen aufgegangen.

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