Beobachter: 40 Islamisten bei Luftangriff in Syrien getötet

20. Jänner 2017, 12:15
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Angriff westlich der Stadt Aleppo auf Gruppe namens Fatah al-Sham, die sich früher Nusra-Front nannte

Beirut/Moskau – Im Nordwesten Syriens sind Beobachtern zufolge mehr als 40 Extremisten bei einem Luftangriff getötet worden. Die Jihadisten seien westlich der Stadt Aleppo angegriffen worden, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. Es gehe um Mitglieder der Gruppe Fatah al-Sham, die einst als Nusra-Front war. Unklar war zunächst, ob russische oder US-Flugzeuge den Angriff geflogen hatten.

Unterdessen äußerte sich Russland optimistisch zu den Aussichten für die am Montag geplanten Syrien-Friedensgespräche im kasachischen Astana geäußert. Es gebe positive Signale, zitierte die Nachrichtenagentur Ria Außenminister Sergej Lawrow. Die Gespräche sind maßgeblich von Russland, der Türkei und dem Iran unterstützt. Von Beobachtern werden sie als Vorstufe für weitere Verhandlungen unter dem Dach der Vereinten Nationen gesehen. (Reuters, 20.1.2017)

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