Wikileaks-Gründer Assange bleibt bei Angebot in USA zurückzukehren

19. Jänner 2017, 19:57
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Assange knüpfte seine Auslieferung an die Begnadigung von Wikileaks-Informantin Chelsea Manning

London – Wikileaks-Gründer Julian Assange bleibt bei seinem Angebot, in die USA zurückzukehren. Das sagte er am Donnerstag auf einer Audio-Pressekonferenz. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte vor einer Woche in einer Twitter-Nachricht erklärt, ihr Gründer werde seiner Auslieferung in die USA zustimmen, sollte US-Präsident Barack Obama die ehemalige Wikileaks-Informantin Chelsea Manning begnadigen.

Das geschah nun am Dienstag. Manning kann Mitte Mai das Gefängnis verlassen. Damit verkürzt sich das Strafmaß von 35 auf sieben Jahre.

Vergewaltigungsvorwürfe

Assange war vor mehr als vier Jahren in die Botschaft Ecuadors in London geflüchtet, um einer Festnahme zu entgehen. Gegen den Australier liegt ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Er befürchtete, zunächst dorthin und dann schließlich in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine lange Haft drohen könnte. Ecuador gewährte ihm 2012 Asyl. Er lebt seitdem in der diplomatischen Vertretung. (APA, 19.1.2016)

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    foto: apa/afp/ben stansall
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