Schlierenzauer hofft auf Fortsetzung von tollem Comeback

20. Jänner 2017, 16:00
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In Zakopane stehen Team- und Einzelbewerbe auf dem Programm – Kranker Vorjahressieger Kraft fehlt

Mit guten Erinnerungen sind die ÖSV-Skispringer am Donnerstag nach Zakopane gereist: Vorjahressieger Stefan Kraft sprach nicht umsonst noch in Wisla von einer "Österreicher-Schanze", war der Salzburger doch auch 2015 nur von Kamil Stoch geschlagen worden. Im Vorjahr siegte Kraft vor Zimmerkollege Michael Hayböck. Und Comeback-Mann Gregor Schlierenzauer hat in Zakopane schon fünfmal gewonnen.

Kraft muss heuer allerdings passen, der im Weltcup bestplatzierte Österreicher leidet an einer Nebenhöhlen-Entzündung und kann nicht antreten. Ersatzmann wurde keiner nominiert.

Schlierenzauer hat mit seinem starken Comeback in Wisla bewiesen, dass er bei optimalem Verlauf schon ganz vorne mitmischen kann. Noch muss der 53-fache Weltcup-Rekordsieger freilich am Freitag (18.00 Uhr) in die Qualifikation, denn nur die zehn Besten im Weltcup sind für den Einzelbewerb gesetzt. Nicht utopisch ist jedenfalls, dass sich Schlierenzauer bei dementsprechenden Leistungen in Training und Qualifikation sogar schon ins ÖSV-Quartett für den Teambewerb am Samstag empfiehlt.

Schiene

Schlierenzauer, der in Wisla nach knapp verpasster Qualifikation im ersten Bewerb in der zweiten Konkurrenz schon starker Achter wurde, sah sich nach seinen ersten Weltcup-Konkurrenzen nach über einem Jahr jedenfalls auf Schiene. "Es ist eine tolle Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Ein guter Schritt, um weiterzugehen in Richtung Zakopane." (APA, 20.1.2017)

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