Nach 2.000 Stunden: Spieler entdeckt erstmals Aliens in "Elite: Dangerous"

20. Jänner 2017, 12:32
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Nach jahrelangen Andeutungen wurden die Außerirdischen heimlich mit einem Update integriert

Seit mehr als zwei Jahren waren Spieler bei "Elite: Dangerous" auf der Suche nach außerirdischen Lebenszeichen, bis es DP Sayre nach 2.000 Spielstunden nun endlich zufällig gelang, ein Alien zu finden. Der Spieler befand sich gerade bei einem Hyperjump, als er aus diesem herausgerissen wurde um den Aliens gegenüber zu stehen.

Spieler war Aliens vollkommen ausgeliefert

Zuerst spielten die Systeme verrückt, bis sie sich komplett ausschalteten und die Fensterscheiben des Raumschiffs langsam zu gefrieren begannen. So sah die allererste Begegnung mit den außerirdischen Wesen aus, die DP Sayre nur knapp auf Video festhalten konnte.

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Die erste Begegnung mit den Thargoids.

"Ich war total schockiert, meine Hände zitterten und ich konnte zum Glück noch rechtzeitig auf den Aufnahmeknopf drücken", sagt er laut Motherboard. "Es hat dann ein wenig gedauert, bis ich mich wieder gefangen hatte. Und als ich meinen Kameraden im Teamchat von dem Zwischenfall erzählte, wollte mir erstmal niemand glauben."

Frontier bestätigte die Echtheit der Begegnung, äußerte sich dazu allerdings nicht weiter. Sie ließen bloß verlauten, dass etwas Seltsames in Erfahrung gebracht wurde.

Lang ersehnter Content

Nachdem die Thargoids, eine insektenähnliche Alien-Rasse, schon immer eine Rolle in der "Elite"-Reihe gespielt haben, war es nur eine Frage der Zeit, wann sie das Universum des neuen Teils bevölkern würden. Auch die Hinweise der Entwickler in den letzten 18 Monaten, ließen darauf schließen, dass fremdes intelligentes Leben nicht sehr fern sei. Das Spiel wurde allerdings heimlich upgedated, um Spieler in den Genuss einer neuen Erfahrung zu bringen, während die Entwickler dabei zusehen konnten.

In DP Sayres Video ist außerdem zu erkennen, dass das lebendig wirkende Raumschiff der Aliens den YouTuber erst mal nur gescannt hat, bevor es wieder ganz schnell verschwand. Wie die zukünftigen Begegnungen aussehen werden, bleibt abzuwarten. Ganz so friedlich womöglich nicht mehr verlaufen. (rhe, 20.1.2017)

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    foto: dp sayre
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