Bundesheer: 100 Millionen für neue Dingos und Pandur-Panzer

19. Jänner 2017, 08:33
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Heuer Investitionen von 200 Millionen Euro in Ausrüstung und Gerät geplant

Wien – Das Bundesheer will heuer 200 Millionen Euro in Ausrüstung und Gerät investieren. So sollen 40 Dingo-Allschutztransportfahrzeuge um 51 Millionen Euro beschafft werden, außerdem 34 Pandur-Mannschaftstransportpanzer.

Die geschützten Husar-Mehrzweckfahrzeuge bekommen 22 Beobachtungs- und Aufklärungsausstattungen um 34,3 Millionen Euro. Erneuert werden auch die Avionik der Black-Hawk-Hubschrauber um 21,7 Millionen und der Selbstschutz und die Nachtflugfähigkeit der Transportmaschinen C-130 Hercules um 8,2 Millionen.

Die neuen Pandur"Radpanzer werden 105 Millionen Euro kosten. Gefertigt werden sie in Wien, Auftragnehmer sind die General Dynamics European Land Systems-Steyr GmbH (GDELS-Steyr) sowie die Advanced Information Technology GmbH (ESLAIT). "Der hohe Anteil an österreichischer Wertschöpfung kommt den Arbeitnehmern und der heimischen Wirtschaft zugute", betonte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ), "damit werden der Standort in Simmering und Arbeitsplätze gesichert."

Geld wird auch in die persönliche Ausrüstung der Soldaten gesteckt. Diese soll modernisiert beziehungsweise ergänzt werden. Dabei geht es um Kampfhelme, Headsets, Schutzbrillen, Gehörschutz und Schutzwesten. "Angesichts der Sparkurse der vergangenen Jahre sind wir gefordert, einen Investitionsrückstau aufzuholen und das Bundesheer zu modernisieren", erklärte Doskozil. Es handle sich um "Investitionen in die Sicherheit".

Schon im Jahr 2016 gekauft oder zumindest bestellt wurden neue Hägglund-Geländefahrzeuge, elektronische Waffenstationen für Dingo und Pandur sowie geschützte Husar-Mehrzweckfahrzeuge, außerdem wurde das Mid-Life-Update für die Transporthubschrauber Agusta Bell 212 abgeschlossen. (APA, 19.1.2017)

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