Neues Verfahren gegen Ryanair in Frankreich

18. Jänner 2017, 16:51
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Irischer Billigflieger soll in Irland angemeldete Mitarbeiter beschäftigt haben

Aix-en-Provence/Dublin – Die französische Justiz hat erneut ein Verfahren gegen den irischen Billigflieger Ryanair eingeleitet. Die Airline soll gegen französisches Recht verstoßen und am Flughafen von Marseille von 2011 und 2014 in Irland angemeldete Mitarbeiter beschäftigt haben.

Die Staatsanwaltschaft im südfranzösischen Aix-en-Provence bestätigte am Mittwoch auf dpa-Anfrage entsprechende Medienberichte. Die Airline musste demnach eine Kaution von 5 Mio. Euro hinterlegen. Ryanair reagierte auf Anfrage zunächst nicht auf die Vorwürfe.

Die Fluggesellschaft war in Frankreich laut Nachrichtenagentur AFP bereits vor drei Jahren wegen ähnlicher Vorwürfe von einer Berufungsinstanz zu einer Strafe von 8 Mio. Euro sowie Schadenersatz verurteilt worden. (APA, dpa, 18.1.2017)

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