Wirtschaftsbund lädt abgewiesene WU-Ballgäste ein

18. Jänner 2017, 15:55
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Kostenloser Umtausch für Ball der Wiener Wirtschaft am 11. Februar möglich – Laut Hochschülerschaft meldeten sich bisher 150 bis 180 Personen wegen Kostenrückerstattung

Wien – Wer beim Ball der Wirtschaftsuniversität Wien am Samstagabend trotz gültiger Eintrittskarte vor verschlossenen Türen stand, kann stattdessen den Ball der Wiener Wirtschaft am 11. Februar besuchen. Der Wirtschaftsbund bietet enttäuschten Gästen einen Kartentausch an.

Ein Kontingent von 300 Karten steht nach dem First-come-First-serve-Prinzip zur Verfügung, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch. "Wir haben beschlossen, den Damen und Herren, die beim letzten Ball der Wirtschaftsuniversität Wien leider keinen Zutritt hatten, den alljährlichen 'Ball der Wiener Wirtschaft' in der Hofburg zu ermöglichen", erklärte Christoph Biegelmayer, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, die Tauschaktion. Mehr als 3.000 Ballgäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie Künstler wie Zoë, Vera Böhnisch, Fräulein Mai und DJ Observer werden laut Wirtschaftsbund am Ball erwartet.

Wer seine nicht-entwertete Eintrittskarte zum WU Ball kostenlos gegen eine Ballkarte für den Ball der Wiener Wirtschaft eintauschen möchte, kann das Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr im Ballbüro des Wirtschaftsbunds in der Lothringerstraße 16 tun.

Für den WU-Ball am vergangenen Samstag in der Hofburg hatte die ÖH WU zu viele Karten verkauft. Aufgrund des großen Andrangs der Ballgäste wurde die Polizei hinzugezogen, die Gäste nach Hause schickte. Laut Polizei mussten 600 bis 800 Personen wieder gehen. Die Ball-Organisatoren kündigten an, die Kosten für gekaufte Ballkarten zurückzuerstatten. Betroffene wurden gebeten, sich per Mail an office@wuball.at zu wenden. Die ÖH WU sei gerade dabei, herauszufinden, wie viele Karten zu viel verkauft wurden, sagte deren Vorsitzender Lukas Fanninger am Mittwoch. Ersten Schätzungen zufolge handle es sich lediglich um rund 500 Karten. Bisher haben sich laut Fanninger 150 bis 180 Personen wegen einer Kostenrückerstattung gemeldet. (APA, 18.1.2017)

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