Ex-Sysadmin fordert 200.000 Dollar für Nennung von Passwort

19. Jänner 2017, 09:57
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US-amerikanisches College wirft ehemaligem Mitarbeiter Erpressung vor

Ein US-College soll von seinem ehemaligen Systemadministrator erpresst worden sein. Der Mann wurde im vergangenen Frühjahr entlassen, zu diesem Zeitpunkt war er der einzige IT-Mitarbeiter der Einrichtung. Das Passwort übermittelte er nicht. Als kurz darauf die Mitarbeiter und Studenten zurückkehrten, konnten sie nicht mehr auf ihre Konten zugreifen, berichtet "USA Today".

Verweis auf Anwälte

Als College-Mitarbeiter die Nennung des Passworts verlangten, verwies sie der ehemalige Angestellte auf seine Anwältin. "Um diesen Streit beizulegen, verlangt mein Klient 200.000 Dollar und ein Empfehlungsschreiben", hieß es von dieser.

Der Mann gibt an, dass es sich bei dieser Summe um einen Vergleich handle – er wirft dem College vor, ihn wegen seiner Hautfarbe diskriminiert zu haben.

Keine Daten von Google

Google selbst hatte sich geweigert, die Passwörter für die Gmail-Konten freizugeben. Nur der Mitarbeiter sei als Administrator geführt und habe daher das Recht, darauf zuzugreifen, hieß es laut "USA Today". Der Fall landet nun vor Gericht. (red, 18.1.2017)

  • Google weigert sich offenbar, dem College Zugang zu dessen Konten zu gewähren.
    foto: apa/dpa/berg

    Google weigert sich offenbar, dem College Zugang zu dessen Konten zu gewähren.

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