Zuckerberg: Facebook hat VR-Brille Oculus Rift nicht gestohlen

    18. Jänner 2017, 09:53
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    Milliardenschwerer Prozess um angeblich gestohlene Technologie

    Der milliardenschwere Streit um die VR-Brille Oculus Rift hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg seinen ersten Auftritt vor Gericht eingebracht. Er verteidigte in dem Verfahren in Dallas die Entwickler des Geräts gegen den Vorwurf, Technologie einer anderen Firma gestohlen zu haben. Diese Behauptung sei falsch, sagte Zuckerberg am Dienstagabend laut Medienberichten.

    Facebook hatte die Oculus-Entwicklerfirma 2014 für 2 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) gekauft. Mit der Brille kann ein Nutzer in virtuelle Welten eintauchen.

    Diebstahlsvorwurf

    Die klagende Firma ZeniMax Media erhebt Anspruch auf die Technologie. Oculus-Technologiechef John Carmack hatte bei ZeniMax gearbeitet. Die Software-Firma behauptet, dass Oculus nur dank Carmack in der Lage gewesen sei, eine hochwertige Brille zur Anzeige virtueller Realität zu entwickeln. Er habe tausende Dokumente zu Oculus mitgenommen.

    Zuckerberg schränkte bei seiner Aussage den Berichten zufolge auch ein, dass die Vision von einer breiten Nutzung virtueller Realität im Alltag noch Jahre entfernt sei und Milliardeninvestitionen erfordern werde. Er habe vor der Klage nie von ZeniMax gehört. Die Kläger versuchen nachzuweisen, dass Facebook beim Kauf von einem Technologie-Diebstahl gewusst habe. (APA/dpa, 18.1.2017)

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      foto: afp photo / glenn chapman
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