Frankreich auch nach vier Partien mit weißer Weste

17. Jänner 2017, 23:14
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Topfavorit nach Kantersieg über Russland Gruppensieger – Zwölf Achtelfinalisten stehen fest

Paris – Gastgeber Frankreich hat sich bei der Handball-WM in der Vorrunde eindrucksvoll den Gruppensieg gesichert. Der Titelverteidiger bezwang Ex-Weltmeister Russland deutlich mit 35:24 (16:11) und ist nach dem vierten Sieg im vierten Spiel nicht mehr von Platz eins in der Gruppe A zu verdrängen.

Bester Werfer der Franzosen in Nantes war Adrien Dipanda mit acht Toren. Russland steht trotz der zweiten Turnierniederlage sicher im Achtelfinale. Auch Norwegen und Brasilien haben sich für die K.o.-Phase qualifiziert.

Der EM-Vierte Norwegen hat nach einem klaren 39:26 (18:13)-Erfolg gegen Panamerikameister Brasilien vor dem letzten Spiel Rang zwei sicher. Sander Sagosen erzielte sieben Treffer der Norweger. Im Duell zweier bereits ausgeschiedener Teams zitterte sich Polen gegen die zukünftig von Dagur Sigurdsson trainierten Japaner zu einem 26:25 (9:11) und verbuchte den ersten Turniersieg.

Vize-Weltmeister Katar löste in der Gruppe D in Paris durch ein 21:17 (9:2) gegen Argentinien das Ticket für die erste K.o.-Runde. Durch den Erfolg des Asienmeisters zog auch der viermalige Weltmeister Schweden in die Runde der besten 16 ein. Ägypten oder Argentinien können das Feld der Aufsteiger komplettieren.

In der Gruppe C sind nach dem souveränen 38:24 (21:13)-Sieg von Europameister Deutschland gegen Saudi-Arabien auch die spielfreien Kroaten sicher weiter. Ungarn und Weißrussland hoffen.

In der Staffel B kam Tunesien in Metz gegen die bereits für die nächste Runde qualifizierten Slowenen zu einem 28:28 (13:15) und darf noch auf das Weiterkommen hoffen. Die Afrikaner vergaben in den letzten fünf Minuten einen Fünf-Tore-Vorsprung. Mazedonien profitierte vom Remis und steht unter den letzten 16.

Island wahrte seine Achtelfinal-Chance durch ein 33:19 (16:8) gegen Angola und zog an Tunesien vorbei auf den wichtigen vierten Platz. Gudjon Valur Sigurdsson ragte bei Island mit acht Toren heraus. (sid, 17.1. 2017)

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