Superti-Furga wird ERC-Beirat

17. Jänner 2017, 16:40
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Wien – Das European Research Council ERC (Europäische Forschungsrat) hat in der vergangenen Woche einige Nachbesetzungen in seinen Führungs- und Beratungsgremien durchgeführt. Die aus Ungarn stammende Biologin Éva Kondorosi und der niederländische Philosoph und Logiker Martin Stokhof sind nun Vizepräsidenten des Rats. Daneben wurden vier europäische Wissenschafter neu in den wissenschaftlichen Beirat gewählt. Paola Bovolenta vom Center for Molecular Biology Severo Ochoa in Madrid, Eveline Crone, Kognitionspsychologin von der Universität Leiden, Andrzej Jajszczyk von der AGH Technischen Universität Krakau und Giulio Superti-Furga (Foto), Direktor des Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Das CeMM feiert heuer wie der ERC sein zehnjähriges Bestehen.

Superti-Furga hat bereits vier der begehrten ERC-Grants gewonnen. Im Wettbewerb werden u. a. "Starting Grants" (mit jeweils 1,5 Mio. Euro Förderung) und "Consolidator Grants" (bis zu 2 Mio. Euro) für Nachwuchswissenschafter sowie "Advanced Grants" (bis zu 2,5 Mio. Euro) für etablierte Forscher vergeben. (red, 17.1.2017)

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    foto: apa/georg hochmuth
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