Experiment zeigt: Katzen sind mindestens so intelligent wie Hunde

Ansichtssache29. Jänner 2017, 19:43
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foto: josh antonio

Bei der Intelligenz sind Katzen den Hunden zumindest ebenbürtig

Viele Tierhalter behaupten, man ist entweder ein Katzenmensch oder ein Hundemensch – beides zugleich sei völlig unmöglich. Tatsächlich wird der Streit darüber, welches das bessere Haustier sei, mit einer Erbitterung geführt, die manch anderen weltanschaulichen Konflikt wie ein Plausch unter Freunden wirken lässt. Vor allem wenn es um die Intelligenz der beiden Spezies geht, fliegen oft die Fetzen. Allein schon der Umstand, dass sich Katzen häufig schwer erziehen lassen, sei ein Zeichen für ihre Minderbegabung, behaupten Hundeliebhaber. Nun aber haben japanische Wissenschafter den Katzenfreunden entscheidende neue Argumente geliefert: Dass die durchschnittliche Samtpfote nicht auf Kommando sitzt oder ein Stöckchen holt, liegt demnach nicht daran, dass sie weniger schlau ist, sondern dass sie schlicht keine Lust dazu hat.

In einer Serie von ausgeklügelten Experimenten, zu deren Mitwirkung 49 Hauskatzen überredet werden konnten, haben Forscher um Saho Takagi von der Kyoto University festgestellt, dass Katzen ein gut entwickeltes episodisches Gedächtnis besitzen – was wiederum dafür spricht, dass sie auch über eine Form von Ich-Bewusstsein verfügen dürften. In jedem Fall ist ihre Merkfähigkeit damit mindestens so gut entwickelt wie die von Hunden. Darüber hinaus könnten Katzen in vergleichbarer Weise menschliche Gesten interpretieren, meint Takagi. Dies alles, so der Wissenschafter, spreche eindeutig dafür, dass Katzen zumindest genauso intelligent sind wie Hunde.

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