Flugzeugabsturz in Kirgisien: Bisher 38 Tote geborgen

17. Jänner 2017, 12:51
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Suche nach zweitem Flugschreiber – Ermittler ziehen Pilotenfehler in Betracht

Bischkek – Nach dem Flugzeugabsturz in Kirgisien sind die Bergungsarbeiten am Dienstag fortgesetzt worden. Bisher wurden 38 Tote gefunden, darunter mindestens 15 Kinder, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Außerdem seien zahlreiche Schwerverletzte in ein Krankenhaus gebracht worden.

Das Frachtflugzeug einer türkischen Fluglinie war am Montag beim Anflug auf den Flughafen der Hauptstadt Bischkek in ein Wohnviertel gestürzt und hatte zahlreiche Häuser zerstört. Alle vier Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Unter den Trümmern suchten die Einsatzkräfte nach dem zweiten Flugschreiber, um weitere Aufschlüsse über die Absturzursache zu bekommen. Die kirgisischen Ermittler hatten zunächst einen Pilotenfehler in Betracht gezogen. Die Behörden erklärten den Dienstag zu einem nationalen Trauertag. "Der Flugzeugabsturz mit so vielen Toten hat einen unfassbaren Verlust für das kirgisische Volk verursacht", sagte Präsident Almasbek Atambajew. (APA, 17.1.2017)

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