Amazon zahlt Millionenstrafe wegen falscher "Statt"-Preisangaben

17. Jänner 2017, 12:00
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Kanadische Wettbewerbsbehörde verpflichtet Amazon zu Strafzahlung

Amazon muss wegen irreführender Preisangaben eine Million kanadischer Dollar (rund 717.000 Euro) Strafe zahlen. Das entschied die kanadische Wettbewerbsbehörde. Sie wirft Amazon vor, sich bei der Bewerbung von Angeboten nicht an geltende Marktpreise gehalten zu haben. Dadurch sei der Eindruck erweckt worden, Produkte seien bei Amazon um ein Vielfaches günstiger als bei der Konkurrenz.

Amazon gelobt Besserung

Dem Onlinehändler hätte eigentlich eine viel höhere Strafe gedroht, doch Amazon hat von sich aus bereits Änderungen eingeleitet. Künftig werden realistische Statt-Preise angezeigt werden, heißt es. Die Wettbewerbsbehörde hatte Amazons Gebaren knapp zwei Jahre lang überwacht. Die Entscheidung könnte Behörden in anderen Ländern ebenfalls motivieren, Amazons Verhalten zu überprüfen. (red, 17.1.2017)

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Heise

  • Amazon soll Kunden mit falschen "Statt"-Preisen in die Irre geführt haben
    foto: reuters/nicholson

    Amazon soll Kunden mit falschen "Statt"-Preisen in die Irre geführt haben

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