Samsung-Untersuchung bestätigt: Akku an Bränden von Note 7 schuld

16. Jänner 2017, 09:05
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Unternehme hat die Fehlersuche abgeschlossen – Offizielle Stellungnahme soll am 23. Jänner folgen

Eine Untersuchungskommission beim Smartphone-Weltmarktführer Samsung hat einem Insider zufolge die Batterie als Schuldigen für die Brände beim Flaggschiff Galaxy Note 7 ausgemacht. Die Ergebnisse der Untersuchung würden voraussichtlich am 23. Januar veröffentlicht, einen Tag vor den Geschäftszahlen zum vierten Quartal, sagte am Montag die Person, die nicht genannt werden wollte.

Ausblick

Dann werde der für das Mobilfunkgeschäft zuständige Samsung-Manager vermutlich auch die Maßnahmen vorstellen, mit denen das Unternehmen ähnliche Probleme bei künftigen Geräten verhindern will. Ein Samsung-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Nach Bränden bei dem Smartphone rief der Konzern im September zunächst 2,5 Millionen Modelle zurück, musste dann aber das Smartphone ganz vom Markt nehmen, als sich herausstellte, dass auch die Tauschgeräte das selbe Problem aufwiesen. In Summe kostete Samsung die ganze Angelegenheit mehrere Milliarden an Gewinn.

Abwarten

Die Erkenntnis, dass die Vorfälle alleine auf den Akku zurückzuführen sind, wären übrigens einigermaßen überraschend. Immerhin hat Samsung die Akkus von zwei unterschiedlichen Herstellern für das Note 7 genutzt, Brände gab es aber bei bei beiden Ausführungen (Reuters/red, 16.1.2016)

  • Das Galaxy Note 7.
    foto: kim hong-ji / reuters

    Das Galaxy Note 7.

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