Grenzübertritt: Ungarn wollte Flüchtlinge nicht zurücknehmen

16. Jänner 2017, 07:15
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Eine Gruppe aus Irakern und Syrern musste bei Heiligenkreuz stundenlang im Niemandsland ausharren

Heiligenkreuz im Lafnitztal – Mehrere Stunden lang ist am Sonntag eine Gruppe irakischer und syrischer Flüchtlinge im Niemandsland beim Grenzübergang Heiligenkreuz im Burgenland festgesteckt, weil ungarische Beamte die Rücknahme verweigerten. In der eisigen Kälte hätten die Flüchtlinge den Verkehr blockiert und ein Lagerfeuer entzündet, berichtet die "Kronen Zeitung" vom Montag.

Die Flüchtlinge waren von österreichischen Beamten um 4.40 Uhr am Bahnhof Jennersdorf aufgegriffen und zur Grenze gebracht worden. Die ungarischen Beamten hätten dann aber die Grenze dichtgemacht, während etwa drei Dutzend österreichische Beamte der Gruppe ihrerseits einen neuerlichen Grenzübertritt verwehrten. Erst gegen 16.30 Uhr habe Ungarn die fünf Syrer, zwei Irakerinnen und einen Iraker einreisen lassen. Angeblich sei ihnen der Tipp gegeben worden, es "später durch den Wald nach Österreich" zu probieren. (APA, 16.1.2017)

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