Griechen verdienen immer weniger

15. Jänner 2017, 14:30
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Vollzeitbeschäftigter erhielt 2016 im Schnitt 1.182 Euro – Mehr Teilzeitbeschäftigte

Athen – Angesichts der Dauer-Krise auf dem griechischen Arbeitsmarkt verdienen die Menschen immer weniger. Gleichzeitig zögern die Unternehmer wegen immer höherer Pensionsbeiträge und neuer Steuern damit, Arbeitnehmer einzustellen, wie die konservative Athener Zeitung "Kathimerini" unter Berufung auf Daten der größten staatlichen Versicherungsanstalt (IKA) berichtete.

Demnach gingen die Löhne der Vollbeschäftigten zuletzt deutlich zurück: 2014 verdiente ein Vollzeitbeschäftigter im Durchschnitt brutto 1.327 Euro, 2016 nur noch 1.182 Euro. Parallel sanken auch die Einnahmen der Pensionsversicherung, so dass neue Pensionskürzungen nötig würden, heißt es in dem Bericht vom Sonntag.

Der Anteil der Teilzeitarbeit stieg zuletzt stark: Waren im Juli 2014 noch rund 465.000 Menschen in Teilzeit, waren es im April 2016 bereits rund 560.000 – ein Plus von gut 20 Prozent. Auch hier sank das Einkommen: 2014 verdienten Teilzeitbeschäftigte in Griechenland durchschnittlich 442 Euro brutto monatlich, 2016 nur noch 397 Euro. (APA/dpa, 15.1.2017)


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