Drei weitere Kältetote in Lettland

14. Jänner 2017, 12:55
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Über 30.000 Haushalte in Frankreich sind nach dem Sturmtief "Egon" ohne Strom

Riga/Paris – In Lettland sind in der vergangenen Woche drei Menschen an den Folgen der Kälte gestorben. Dies meldete die Agentur Leta am Samstag unter Berufung auf das staatliche forensisch-medizinische Institut. Bei den Opfern handelte sich um zwei Männer und eine alkoholisiert aufgefundene Frau.

Seit dem Jahreswechsel erfroren damit bei anfangs eisigem und dann milder werdendem Winterwetter bereits 14 Menschen in dem baltischen EU-Land. Insgesamt stieg die Zahl der Kältetoten seit September 2016 den Angaben zufolge auf 54.

Ohne Strom

In Frankreich sind nach dem Sturmtief "Egon" weiter tausende Haushalte ohne Strom. Ein Sprecher des Netzbetreibers Enedis bezifferte deren Zahl am Samstagvormittag auf 32.500, die meisten von ihnen in den küstennahen Regionen Normandie und Picardie im Norden des Landes. Man gebe sich "größte Mühe", die Versorgung bis Samstagabend auch in ländlichen Gebieten wieder herzustellen.

Zum Höhepunkt des Sturms waren am späten Donnerstagabend zeitweise 330.000 französische Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Eine Frau wurde während des Unwetters von einem herabstürzenden Ast getötet. Ein Zug von Brüssel nach Paris hatte zehn Stunden Verspätung.

In Belgien hat sich die Winterwetter-Lage weitgehend entspannt. Das Einsatzzentrum der Straßenwacht (CAR) hob am Samstag die sogenannte Vorwarnstufe für den Straßenverkehr in der Wallonie auf, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. (APA, 14.1.2016)

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