"Battlefield 1": Einige Spieler offenbar zu gut für Anti-Cheat-System

14. Jänner 2017, 11:02
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Mehrere Weltklasse-Gamer wurden mittlerweile unbegründet gebannt

"Battlefields" Anti-Cheat-Programm FairFight hat offenbar beim neuesten Ableger etliche Spieler zu Unrecht gebannt. Das System errechnet anhand von Algorithmen, ob die Aktionen der Gamer zu sehr vom Durchschnitt abweichen – ist dies der Fall werden die Spieler als Schummler eingestuft und gebannt. Prinzipiell soll FairFight bei "Battlefield 1" bei Cheats, Aimbots oder Hacks eine recht hohe Trefferquote haben, allerdings stufte das System auch sehr talentierte Spieler bereits mehrmals als Cheater ein.

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"Minidoracat", die aktuelle Nummer 4 in der "Battlefield 1"-Weltrangliste wurde kurzzeitig gebannt, weil er offenbar zu gut für das Anti-Cheat-System war.

Mühsamer Weg, um sich wieder freizuschalten

Einige Weltklasse-Spieler sollen bereits davon betroffen sein. In einem Video ist etwa die aktuelle Nummer 4 der "Battlefield-1"-Weltrangliste zu sehen, wie er sein Können unter Beweis stellt und daraufhin für kurze Zeit gebannt wird. Gegen den Bann vorzugehen ist übrigens komplizierter als gedacht, da es bei dem FairFight-System keine Funktion gibt, seine eigene Unschuld zu beweisen. So verbleibt nur mehr der direkte Kontakt mit dem Entwickler, der sich allerdings in die Länge ziehen kann. (red, 14.01.2017)

  • Das Anti-Cheat-System von "Battlefield 1" ist fehleranfällig.
    foto: ea

    Das Anti-Cheat-System von "Battlefield 1" ist fehleranfällig.

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