Konflikt um Spende für Van der Bellen im Hause Prinzhorn

14. Jänner 2017, 10:31
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Die Holding hat 20.000 Euro gespendet. Der ehemalige FPÖ-Politiker Prinzhorn soll erst aus der Zeitung davon erfahren haben

Wien – In der Familie des Papierindustriellen und ehemaligen FPÖ-Politikers Thomas Prinzhorn soll es einen Konflikt um eine Spende für den designierten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen geben. Der frühere Dritte Nationalratspräsident soll erst aus einem "profil"-Artikel erfahren haben, dass seine Holding auf der Spenderliste für den Kandidaten mit 20.000 Euro aufscheint.

Die Holding hatte nach der Verschiebung der Bundespräsidentenwahl auf den 4. Dezember 2016 für die Kampagne des ehemaligen Obmann der Grünen 20.000 Euro überwiesen.

Nun will Prinzhorn laut "profil", dass sein Sohn Cord, operativer Geschäftsführer der Holding und CEO der Unternehmensgruppe, das Geld an die Holding zurückzahlt. Falls er den Betrag nicht aus eigener Tasche begleiche, soll er ihm von seinem Geschäftsführergehalt abgezogen werden, hat dem Artikel zu Folge sein Vater gedroht, der im Konzern als Aufsichtsratschef fungiert. (APA/red, 14.1.2016)

  • Der ehemalige Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn soll seinen Sohn dazu aufgefordert haben, die Spende aus eigener Tasche zu bezahlen.
    foto: dpa-zentralbild/patrick pleul

    Der ehemalige Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn soll seinen Sohn dazu aufgefordert haben, die Spende aus eigener Tasche zu bezahlen.

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