Fahren ohne Gurt: Radarfoto reicht für Strafe

14. Jänner 2017, 10:04
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Eine neue Regelung erlaubt Strafen auch dann, wenn Vergehen auf Radarfotos zu erkennen sind

Wien – Ab Samstag können Gurtenmuffel und Handytelefonierer am Steuer mittels Radarfotos gestraft werden. Es gilt der Fotobeweis bei Vergehen wie Handynutzung am Steuer, Verletzung der Helm- oder Gurtpflicht, mangelnder Kindersicherung und dem Transport von zu vielen Personen. Gesetzliche Grundlage ist die Kundmachung von Änderungen im Kraftfahrgesetz (KFG) und der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Neben Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auch SMSen, E-Mail-Schreiben und Internetsurfen am Steuer explizit verboten. Viele Menschen greifen dennoch auch während der Fahrt zu ihrem Handy.

Durch den Wegfall des sogenannten Anhalteerfordernisses können die Verfehlungen nun auch geahndet werden, wenn sie auf Radaraufnahmen zu erkennen sind. "Die besten Regeln helfen nichts, wenn sie nicht auch kontrolliert werden. Wer mit dem Handy am Ohr in eine Radarfalle tappt, wird ab jetzt zusätzlich bestraft. Damit gehen wir gezielt gegen die häufigste Unfallursache Ablenkung am Steuer vor", sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ). Unbeteiligte werden wie bei Radarfotos üblich auf den Fotos unkenntlich gemacht. (APA, 14.1.2017)

  • Der Fotobeweis reicht ab Samstag für eine Strafe aus, wenn sich Autofahrer nicht anschnallen.
    foto: apa/techt

    Der Fotobeweis reicht ab Samstag für eine Strafe aus, wenn sich Autofahrer nicht anschnallen.

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