Lawinengefahr im Westen zunehmend kritischer

14. Jänner 2017, 09:29
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Warnstufe "4" der fünfteiligen Skala in einigen Gebieten Tirols

Bregenz – Eine Kombination aus reichlich Neuschnee, stürmischen Höhenwinden und tiefen Temperaturen hat die Lawinengefahr im Westen Österreichs am Samstag noch einmal verschärft. In den neuschneereichen Gebieten Tirols ist die Lawinengefahr bereits in der Früh groß und erreicht damit die Warnstufe "4" der fünfteiligen Skala. Auch in Vorarlberg steigt die Gefahr im Tagesverlauf gebietsweise auf "4".

Als durchwegs kritisch beurteilen die Experten die Lawinengefahr in allen Regionen Tirols und Vorarlbergs. Warnstufe "4" wurde Samstag früh vor allem in den Gebieten mit viel Neuschnee in der Silvretta, auf dem Arlberg, im Außerfern sowie dem Osttiroler Tauernkamm erreicht. Dort ist laut Lawinenwarndienst auch mit Selbstauslösungen von Lawinen zu rechnen, die größere Ausmaße erreichen können und damit auch exponierte Verkehrswege gefährden.

Pisten nicht verlassen

In allen anderen Gebieten Tirols und Vorarlbergs ist die Lawinengefahr weiterhin erheblich (Stufe "3"). Gefahrenstellen liegen in steilen Hängen aller Richtungen. Lawinenexperten beurteilen die Situation abseits gesicherter Pisten als "sehr heikel". Skifahrern ohne umfassende Erfahrung raten sie, die Pisten nicht zu verlassen. Auch erfahrene Wintersportler sollten vorsichtig in der Routenwahl sein und Zurückhaltung walten lassen, hieß es seitens des Lawinenwarndienstes. (APA, 14.1.2017)

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