Serieneinbrecher in Tirol ausgeforscht

13. Jänner 2017, 15:26
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Drei Männer und zwei Frauen – Schaden in Österreich bezifferten die Ermittler mit 575.000 Euro

Innsbruck – Fünf mutmaßliche Mitglieder einer international agierenden Einbrecherbande, die allein in Tirol mehr als 100 Mal zugeschlagen haben sollen, sind nach den Weihnachtsfeiertagen in Salzburg dingfest gemacht worden. Wie die Ermittler am Freitag bei einer Pressekonferenz berichteten, soll die aus dem norditalienischen Raum agierende Gruppierung u. a. auch in Bayern und der Schweiz operiert haben.

Die bis dato fest stehende Schadenssumme für die in Österreich verübten Delikte bezifferten die Kriminalisten mit 575.000 Euro. In Bayern, wo nach derzeitigem Stand über 20 Delikte auf das Konto der Serieneinbrecher gehen könnten, soll der Schaden rund 200.000 Euro ausmachen. Über die fünf Verdächtigen, die sich in der Innsbrucker Justizanstalt befinden, wurde die U-Haft verhängt.

Hotels, Wohnhäuser und Liftstationen

Die fünf laut Polizei albanischstämmigen Mitglieder – drei Männer und zwei Frauen – sollen die Einbrüche in unterschiedlichen Konstellationen verübt haben. Während die männlichen Gruppenmitglieder die eigentlichen Taten verübt haben sollen, waren die Frauen vorwiegend für das Auskundschafter-Dienste zuständig. Die Gruppe hatte es vorwiegend auf Hotels, Wohnhäuser und Liftstationen abgesehen. (APA, 13.1.2017)

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